Rügen Urlaub

im Ostseebad Binz


Kontakt über:

Ramona Andraschek
Am Kleinbahnhof 7
18609 Ostseebad Binz


Tel.: 03 83 93 / 32 904
Fax: 03 83 93 / 32 905

Ferienwohnunb Binz
Ostseebad Binz

Das Ostseebad Binz


Der größte und bekannteste Seebadeort Rügens (ca. 5.300 Ew.) liegt direkt am Meer. Ein breiter feinsandiger Strand und das flache Wasser bieten ideale Bademöglichkeiten. Die Buchenwälder der Granitz, der Küstenwald der "Schmalen Heide" und der Ortsteil Prora (ehemaliges KdF-Bad) umgeben Binz. Die Hauptstraße mit den zahlreichen Geschäften und Gaststätten führt bis an die 370 m lange Seebrücke. Diese ist Anlegestelle der Ausflugsschiffe und für Spaziergänger ein beliebter Aussichtspunkt. Das Ortsbild wird durch das 1908 errichtete Kurhaus und die etwa 4 km langen Strandpromenade mit den zahlreich erhaltenen Beispielen der Bäderarchitektur geprägt.

Eine spielerische Vielfalt gibt den Häusern ein unverwechselbares Aussehen: verzierte Balkone, Erker, Türmchen und Veranden. Mehr als zwölftausend Gästebetten aller Kategorien in Hotels, Pensionen, Appartementhäusern und Privatquartieren stehen den Besuchern im staatlich anerkannten Seebad zur Verfügung.
Seit 1895 gibt es den Bahnhof für den "Rasenden Roland" in Binz. Von hier fährt die Kleinbahn in die Ostseebäder Sellin, Baabe, Göhren oder nach Putbus. Empfehlenswert ist ein Spaziergang (ca. 3 km) von Binz zum Jagdschloss Granitz, von dessen Aussichtsturm man den schönsten Blick über Rügen hat.

Rügenkarte



Binzimpressionen

Binzer Fischerstrand
Binzer Fischerstrand
Binzer Ostseestrand
Binzer Ostseestrand
Binzer Seebruecke Blick Kreidefelsen
Binzer Seebruecke Blick Kreidefelsen
Kurhaus Ostseebad Binz
Kurhaus Ostseebad Binz

Rügen von A bis Z: Hausmarken

Eigentumszeichen mit runenartigem Charakter, die in ihrem Ursprung auf das Mittelalter zurückgehen. Damals kennzeichneten in vielen Gegenden Europas Bürger und Bauern damit ihre Waren, Erzeugnisse, Geräte oder Vieh. Während in den Städten die Marke nur an eine bestimmte Person gebunden war, bezeichnete sie auf Mönchgut das Haus bzw. den Hof. Noch zu Anfang des 19.Jh. war in jedes Gebäude der Halbinsel die Hausmarke an sichtbarer Stelle eingeschnitten. Ging der Besitz in andere Hände über, so führte fort-an der neue Eigentümer das alte Hofzeichen. Dieses wurde nicht nur in Acker- und Fischereigeräte eingeritzt, sondern auch dem Vieh eingebrannt, eine Notwendigkeit, solange Feldarbeit und Fischerei gemeinsam ausgeübt und das Vieh des ganzen Dor-fes auf die gemeinsame Weide getrieben wurde. Übernahm der älteste Sohn die Wirtschaft, hatte er allein das Recht, die Hausmarke zu führen, während seine jüngeren Brüder dieselbe mit einem Zusatzstrich („Bimark“) versehen durften. Solange nun die Mönchguter im allgemeinen noch nicht des Schreibens kundig waren, bewahrten die Hausmarken ihren geometrischen, oft runenartigen Charakter. Aber als nach 1830 ein geregelter Schulunterricht eingeführt wurde und allmählich jeder schreiben lernte, fing man an, die alten Zeichen vereinzelt durch Buchstaben zu ersetzen. Heute werden die Hausmarken noch gelegentlich in der Fischerei benutzt.